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Bielefelder Hütte
Schöpf Werner
Hochötz
A - 6433 Ötz

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Geschichte

Wie alles begann
Am 29. September 1893 hatte der Biele­felder Bürger Wilhelm Oltrogge, selbst ein begeisterter Wanderer und Bergsteiger, zur Gründung einer Bielefelder Sektion im Deutschen und Österreichischen Alpenverein eingeladen. Bisher waren Bielefelder in der Sek­tion Minden zu Hause. Seiner Einladung folg­ten 38 Personen aus Bielefeld und Umgebung. Sie wurden Mitglied der neuen Sektion, der 194. im Deutschen/Österreichischen Alpenver­ein. Schon bald nach der Gründung trug sich der Vorstand mit dem Gedanken, in den Alpen ein eigenes Arbeitsgebiet und nach Möglichkeit auch eine eigene Hütte zu haben. Die finanziel­len Gegebenheiten ließen dieses Vorhaben aller­dings vorerst nicht zu. Nach Prüfung einiger Projekte wurde 1911 das heutige Arbeitsgebiet rund um den Acherkogel (3007 m) am Eingang des Ötztales in Aussicht genommen. 1913 er­warb die Sektion von der Gemeinde Oetz einen Baugrund für eine Hütte in einer Größe von 2500 Quadratmeter am Fuße des Acherkogels.

Die Entstehung der Bielefelder Hütte

Schnell wurde der Entschluss gefasst, auch mit dem Bau einer Hütte sofort zu beginnen. Balken, Bretter und alles weitere Material musste auf den Rücken kräftiger Männer auf den Berg getragen werden. Eine unendliche Mühe. Sie wurde nicht belohnt, denn am 18. Februar 1914 zerstörte eine Wetterkatastrophe das Hüttendach und weitere Teile des bereits gerichteten Hauses. Kurz danach brach der Erste Weltkrieg aus, so dass der Hüttenbau nicht weitergeführt wurde. Auf Anraten des Hauptvereins wurde 1918 die Hälfte der Woll­decken verkauft. 1919 wurde das vorhandene Küchengeschirr von Dieben entwendet. Das Bielefelder Vorstandsmitglied Heinrich Adrian schrieb zum 25-jährigen Bestehen der Sektion 1918: "Möge die Hütte doch bald ih­rer eigentlichen Bestimmung übergeben wer­den, den Bielefeldern ein Lieblingsplätzchen, frei vom Druck des alltäglichen Lebens, frohen Bergwanderern ein Ort der Rast und Ruhe."

 1921 konnte endlich weitergebaut werden. Am 21. August 1922 erfolgte die feierliche Ein­weihung der Hütte mit einer Bergmesse durch Pfarrer Schatz aus Oetz. 1935 wurde die Ter­rasse hinzugebaut. Die Verantwortung dafür trug der 2. Vorsitzende und Hüttenwart der Sektion Theodor Streich. Allein diese Terrasse überdauerte den Lawinenabgang 1951.

 
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